2009: Neues Jahr, neues…

…Glück? Neue Erfahrungen? Jedenfalls bin ich hier wieder in Matala. Schon seit zehn Tagen. Seit Mitte Mai. Habe aber noch keine Zeit und Muße gehabt, meinen Blog zu pflegen. Das bedeutet zweierlei: Erstens  – das Wetter ist deutlich besser, als in den vergangenen beiden Monaten im Mai und zweitens – keinerlei Langeweile.

Doch schon im vergangenen Jahr hatte – nicht nur ich – mich gefragt, was wird aus Matala? Darauf lässt sich noch keine abschließende Antwort geben. Meine ersten Eindrücke: Es ist „adretter“ geworden, die Geschäftsleute und Kneipiers sind etwas bemühter um die Kundschaft. Aber das ist aus dringend nötig. Denn alle klagen: Von Jahr zu Jahr weniger Gäste. Der Trend besteht seit mindestens einem Jahrzehnt. Das will man aber nicht gerne hören. Es müsste aber im Portemonnaie der Geschäftsleute und Hotelbesitzer längst deutlich zu spüren sein.

Die Gründe? Ich muss spekulieren. In den letzten Jahren ist die Abwärtsentwicklung zuerst durch neue Reisende aus den ostdeutschen Bundesländern, danach aus Osteuropa überdeckt worden. Sie alle wollten zum ersten Mal in ihrem Leben ins legendäre Kreta. Wer könnte das nicht verstehen? In den vergangenen zwei Jahren traf man unendlich viele Rentner aus Frankreich. Doch auch die scheinen sich neue Ziele ausgemacht zu haben.

Ach ja – der Hauptgrund: Die Generation der echten und der Möchte-Gern-Hippies ist vorbei. Auch wir fangen an, den Komfort von Vier-Sterne-Hotels und Spitzenküche dann und wann zu schätzen. Und den gibt’s hier nicht. Gott sei Dank! Gott sei Dank?

P.S.: Die neuen Fotos werden nach meiner Rückkehr nach Deutschland nachgepflegt. Also ein bisschen Geduld. Danke!